© 2006

Stiftung
Demokratie
im Alltag


Wir bitten höflichst darum, die Urheber-schutzrechte zu wahren.
Danke.

     

Projekte und Projektförderung

Hinweise
für mögliche Antragsteller

Die Stiftung Demokratie im Alltag wurde 1974 vom alleinigen Inhaber der Firma Opel Hopp-mann in Siegen, Klaus Hoppmann, gegründet, indem er ihr alle Geschäftsanteile übertrug, sie zur alleinigen Gesellschafterin der Martin Hoppmann GmbH machte und damit das Kapital neutralisierte. Die Stiftung ist eines von vier wesentlichen Elementen eines betrieblichen Reformmodells, das auf mehr Demokratie und soziale Gerechtigkeit im Betrieb abzielt. Die Stiftung – vertreten durch einen aus sieben Personen bestehenden Vorstand – wirkt auf zwei Ebenen:
Sie trägt dafür Sorge, dass das Unternehmensmodell kontinuierlich weiterentwickelt wird, ohne dabei Einfluss auf wirtschaftliche Entscheidungen im Betrieb zu nehmen. Darüber hinaus übernimmt die Stiftung laut Satzung eigene gesellschaftliche Aufgaben im gemeinnützigen Sektor:
Finanzielle Unterstützung von Projekten zur Förderung sozial benachteiligter in- und ausländischer Kinder und Jugendlicher, Beteiligung an gemeinnützigen Initiativen, die zur Lösung konkreter gesellschaftlicher Notstände beitragen und sich um die Förderung demokratischer Verhaftensweisen bei ihren Mitgliedern bemühen.

Für die Erfüllung dieser Aufgaben verfügt die Stiftung über Mittel aus der Gesamtaus-schüttung jährlich ca.100.000 Euro).
Bei Interesse gibt die Stiftung gern weitere Informationen zu Entstehung und Konzept.


Die Projektförderung durch die Stiftung Demokratie im Alltag


Projekte zur Förderung benachteiligter Kinder und Jugendlicher...
Die Stiftung Demokratie im Alltag unterstützt mit ihren Mitteln Projekte, die zum Abbau von Benachteiligungen in- und ausländischer Kinder und Jugendlicher beitragen wollen.
Unterstützung kleiner Initiativen, nicht großer Institutionen ...
Dabei berücksichtigt sie vor allem kleine Vereine und Initiativen, die schwerpunktmäßig von bürgerschaftlichem Engagement getragen werden. Damit will sie zur Vielfalt der Angebote für Kinder und Jugendliche beitragen und auch ungewöhnliche Wege zum Abbau von Benachteiligungen ermöglichen oder unterstützen.
Projekte zwischen Siegen und Südafrika ... Besondere Berücksichtigung finden die Initiativen, die im Siegerland und den angrenzenden Regionen angesiedelt sind. Aber auch Projekte in anderen Teilen Deutschlands, Europas oder anderen Kontinenten können finanziell unterstützt werden, wenn ihre Zielsetzung mit der der Stiftung übereinstimmt.

Höhe und Dauer der Projektförderung ...

Die Stiftung fördert Projekte je nach Bedarf und Situation:
Manche Vorhaben benötigen lediglich eine einmalige finanzielle Unterstützung, andere Initiativen brauchen eine Anschubfinanzierung, während wieder andere Projekte auf eine längerfristige Zuwendung angewiesen sind.
Auch die Höhe der Förderung ist sehr unterschiedlich und vom Bedarf abhängig.
Die Beteiligung an dauerhaft entstehenden Personalkosten ist in der Regel ausge-schlossen.

Das Antragsverfahren ...
Die Entscheidung über eine Projektförderung erfolgt auf der Basis eines schriftlichen, form-losen Antrags, der folgende Punkte enthalten sollte:

1 . Kurzes Profil der Antragsstellenden
2. Ziel der geplanten Aktivitäten
3. Beschreibung der Zielgruppe
4. Kurze Beschreibung des geplanten Vorgehens
5. Eingebrachte Ressourcen (z.B. Räume, Qualifikation der Beteiligten etc.)
6. Zeitplan des geplanten Projekts
7. Kostenplan des geplanten Projekts
8. Klare Ausweisung der beantragten Fördersumme.

Eine Antragsfrist ist nicht einzuhalten. Der Stif-tungsvorstand kommt ca. 4 mal im Jahr zu-sammen und berät und entscheidet über die Anträge. In dringlichen Ausnahmefällen kann auch zwischenzeitlich entschieden werden;
es ist der Stiftung ein Anliegen, das Verfahren möglichst unbürokratisch und flexibel zu ge-stalten.
Nach den Sitzungen des Stiftungsvorstands werden die Antragsteller unverzüglich über die Entscheidung informiert.

Zur Abrundung - Rückmeidungen nach Erhalt einer Förderung...

Nach Abschluss eines Projekts, das (u.a.) durch die finanzielle Unterstützung der Stiftung Demokratie im Alltag ermöglicht wurde, erwartet die Stiftung eine kurze Rückmeidung in Form eines kurzen Berichts, Bildmaterials und ähnliches.
Ein "klassischer Verwendungsnachweis" ist nicht erforderlich.

Ansprechpartner für Interessierte:

Martin Schneider,
Martin Hoppmann GmbH.
Eiserfelder Str. 196,
57072 Siegen,
Tel. 0271-3182294


Mit freundlicher Genehmigung aus :
www.demokratie-im-alltag.de